Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Siebenbürgen
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Klaus
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Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Beitrag von Klaus »

"Der Titel des Buches von Annette Schorb bringt treffend auf den Punkt, was der Besucher von Deutsch-Weißkirch/Viscri auf den ersten Blick bemerkt: Etwas ist anders in diesem Dorf. Anders als irgendwo auf der Welt. Aber auch anders als anderswo in Rumänien. Auf den Bänken vor den schmucken Sachsenhäusern mit frisch restaurierten Fassaden oder vor den einfachsten Roma-Hütten wird gestrickt und gefilzt, sind Socken, Hausschuhe und Jacken ausgestellt, laden offene Hoftore zum Schauen, Staunen und natürlich zum Kaufen ein. An authentischen Souvenirs aus Deutsch-Weißkirch mangelt es nicht, auch wenn die Produkte gewiss nicht immer den letzten Modeschrei treffen. Hinter der Kirchenburg verlockt ein schmucker Laden mit idyllischem Gastgarten zu einer Rast. Hier gibt es die Vorzeigeprodukte des Vereins „Viscri începe“: Handarbeiten aus Wolle und Filz in charmantem Design, köstliche Marmeladen."

https://adz.ro/artikel/artikel/crashkur ... -verstehen

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Sebastian
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Re: Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Beitrag von Sebastian »

Ja, ich habe mit meiner Frau und Tochter Deutsch - Weißkirch ebenfalls in diesem Sommer besucht und wir waren schwer angetan. Es war in der Tat kaum Verfall zu sehen, die meisten alten Sachsenhäuser sahen ordentlich und gepflegt aus, die Wehrkirche war schön hergerichtet und man konnte alles besichtigen einschließlich musealen Einblicken in die frühere Kultur der Siebenbürger Sachsen.

Und noch etwas fiel uns auf: so gut wie jedes Haus im Dorf besaß vor dem Haus/ Tor mindestens einen alten, stattlichen Birnbaum!

Der Ausblick vom Kirchturm der Wehrkirche wie auch von 2-3 weiteren besteigbaren Türmen aus gehörte zum schönsten, was ich in Siebenbürgen je gesehen habe. Ich werde gewiß dorthin wiederkehren! Und ich kann es Euch nur nahelegen, dies auch zu tun, neben Orten wie Schäßburg, Hermannstadt, Birthälm und Kronstadt sollte Deutsch - Weißkirch unbedingt zum Parcours der schönsten Kirchenburgen gehören.
Sebastian
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Olli
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Re: Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Beitrag von Olli »

Sebastians Welt steht Kopf. 😂😂😂

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Sebastian
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Re: Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Beitrag von Sebastian »

Ich weiß auch nicht, wieso, aber es ist mir mit etwas Mühe gelungen, sie wieder in´s rechte Licht zu rücken. Ufff!
Sebastian :think:

Na ja, so in etwa weiß ich schon, weshalb meine Welt kopf steht. ich bin ja Rentner, aber das heißt ja nur, daß ich mir den Kopf nicht mehr mit eigenen Sorgen plagen muß :lol:

Heute habe ich ihn mir zum Beispiel zerbrochen, wie ich jemandem helfen könnte, der zwischen die bürokratischen Mühlen von 3 Staaten geraten ist und von diesen Mühlen langsam eber sicher sein Nervenkostüm zermahlen bekommt.

Sein Problem: den Behörden von Rumänien, Deutschland und Moldavien zu genügen. Er ist Rumäne, sie und die erste Tochter kommen aus Moldavien, der gemeinsame Sohn ist in D geboren, aber die rumänischen Behörden akzeptieren das mitgebrachte Geburts - Formular nicht, die deutsche Schulbehörde will die Tochter in Hamburg sehen und die Ro Behörde will nicht akzeptieren, dass Mann und Frau mit Ro Papieren in D arbeiten wollen - das ist die verkehrte Welt, die mich betroffen macht :whistle:

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Olli
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Re: Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Beitrag von Olli »

Sebastian hat geschrieben:
Di 25. Aug 2020, 14:59
Ich weiß auch nicht, wieso, aber es ist mir mit etwas Mühe gelungen, sie wieder in´s rechte Licht zu rücken. Ufff!
Sebastian :think:

Snibbel
Wir sind gerade (ohne Laptop) in Bukarest...
Ansonsten hätte ich es gerichtet 😄
Wir werden Morgen nach Piatra zurück fahren, allerdings mit dem "Umweg" über Deutsch-Weisskirch... Bin Mal gespannt!!!


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Sebastian
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Re: Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Beitrag von Sebastian »

Habe mal kurz mit google geprüft, sieht gut machbar aus, knapp 8 Stunden und etwa auf halber Strecke Deutsch - Weißkirch. Nehmt Euch ruhig etwas Zeit dafür, es lohnt sich wirklich, entspannt dranzugehen - z.b. wirklich den Wagen am Ortseingang stehen zu lassen und die Strecke durchs Dorf in Ruhe zu laufen. dann kommt man auch viel eher in eine ruhige Stimmung, wo man die Schönheit des Ortes auf sich wirken lassen kann. Und nicht vergessen, wenigstens den Kirchturm und den Museumsturm besteigen und den Blick in Ruhe über das Vorland der Fogarascher schweifen lassen.

Viel Spaß! Ist wirklich ein schöner Kontrast zu dem Moloch Bukarest, (sicher gibt es da schöne Plätze und Gebäude, aber Ruhe und Muße wirst Du vergeblich in Bukarest suchen ;)

Sebastian

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Olli
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Re: Deutsch-Weißkirch - „Ein Dorf wie nirgends anderswo“

Beitrag von Olli »

12 Uhr und ich warte noch immer auf die "Weiber"... Das wird wohl nichts mehr mit Deutsch-Weisskirch...
...haben es im "Schnelldurchlauf" geschafft, Bilder und Bericht folgen... Sind mittlerweile in Gheorgheni (lazarea)in einer Pension, um fünf Uhr in der Früh geht es weiter, da Silvias Schwester arbeiten muss...

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